Willkommen bei LICHT nebenan!

Hier erzählen wir, wie wir Zen* praktizieren.
Das ist der Ort, an dem Übung zählt – aber auch Zweifel, Meinungen und offene Fragen, die nicht beendet, sondern vertieft werden.


Worum geht es?

LICHT nebenan ist ein Resonanzraum für gelebtes Zen in Deutschland, sowie auch im deutschsprachigen Raum. Das Projekt ist aus einer Dissertation zur kommunikativen Praxis des Zen entstanden. Im Mittelpunkt stehen Menschen – ihre Erfahrungen, ihre Deutungen, ihre Praxis.

Zu Wort kommen Praktizierende unterschiedlicher Richtungen und Hintergründe: Lehrerinnen und Lehrer, Anfängerinnen und Anfänger, Skeptiker, Meisterinnen und Meister, Aussteiger, Leien, Alltagsmeditierende, Mönche, Nonnen, Priester – Menschen, die Zen auf ihre eigene Weise verstehen und leben.

Es interessiert nicht nur, was jemand über Zen denkt, sondern auch:
Wie wird Zen konkret gelebt? Welche Rolle spielt es im Alltag? Was verändert sich – in Wahrnehmung, Beziehungen, Arbeit oder Sprache?


Zen im Alltag

Zen zeigt sich nicht nur im Kloster oder im Meditationsraum. Es zeigt sich im morgendlichen Sitzen auf dem Kissen. Im Retreat. In der Koan-Arbeit. In der Teezeremonie. Im Schweigen. Oder im achtsamen Geschirrspülen in der WG-Küche.
Zen entfaltet sich im Alltäglichen – oft unspektakulär, manchmal irritierend und häufig still. 


Warum „LICHT” und warum „nebenan”?

LICHT steht hier nicht für Heilsversprechen, sondern für Klarheit. Es geht nicht um Erleuchtung als Besitz, sondern um Einsicht, um Erfahrung – etwas, das im Sitzen, im Gehen oder im Arbeiten auftauchen kann. Und wieder vergeht.

Nebenan steht für Nähe, denn Zen geschieht nicht nur in Klöstern oder klassischen Texten. Es findet statt in Berliner Dojos, in Wohnzimmern in Augsburg, in Online-Meditationsgruppen, in Pflegeheimen, Universitäten, Yogastudios oder Großraumbüros. Zen ist oft näher, als wir denken.


Für wen ist LICHT nebenan?

Für Menschen, die sich für Zen interessieren – ob sie bereits praktizieren oder neugierig sind.

Für jene, die Stille suchen – und für jene, die zweifeln.
Für Praktizierende verschiedener Schulen und Traditionen.
Für Menschen, die Zen als religiösen Weg verstehen – ebenso wie für diejenigen, die ihn als Praxis ohne metaphysischen Überbau sehen.

Kurz: Für alle, die erfahren – und erzählen – möchten, wie Zen heute gelebt wird.


* Der Begriff Zen bezeichnen wir, je nach kulturellem Kontext, auch als Ch’an, Seon oder Thiền.

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